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Der Tod im liberalen Staat

Die Definitionsmacht des Rechts über den Todeszeitpunkt
Der Tod im liberalen Staat
CHF68.00
green lieferbar
ISBN 978-3-7190-2778-0
Erscheinungsjahr 2008
Auflage 1. Auflage
Seiten 313
Produktart Buch
Einbandart broschiert
Sprache Deutsch

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Tod des Menschen, dem Todeszeitpunkt und der Frage nach der Definitionsmacht, welche die Gesellschaft über den Todeszeitpunkt beanspruchen kann. Dem seit dem 1. Juli 2007 geltenden Transplantationsgesetz, das den Tod des Menschen neu mit dessen ´Gesamthirntod´ festsetzt, wird  von Kritikern vorgeworfen, es gründe auf einem allzu engen Verständnis des menschlichen Wesens und optimiere die Möglichkeit, Organe zu gewinnen. Vor diesem Hintergrund wird untersucht, inwieweit die Definition des Todeszeitpunktes deskriptiver Natur ist und die Medizin den Todeszeitpunkt folglich zu Recht massgebend bestimmt. Oder inwieweit die Definition des Todeszeitpunktes nicht eben so sehr normative Komponenten enthält, die persönlichen Überzeugungen zugänglich sind, und aus diesem Grund die Einflussnahme der Medizin zu kritisieren ist. Zwischen beiden Positionen wird ein vermittelndes Konzept entwickelt, das versucht, der autonomen Entscheidungskompetenz des Einzelnen mehr Raum zu gewähren, um somit der Pluralität der Gesellschaft gerecht zu werden.

Der Tod im liberalen Staat

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